13 musikalisch umsetzte. Hildegard von Bingen auf Briefmarken Viele Länder haben Hildegard von Bingen auf ihren Briefmarken gewürdigt. Ihre Darstellungen reichen von kunstvollen Porträts bis hin zu Symbolen ihrer Visionen oder ihrem Wirken als Heilkundige. Besonders hervorzuheben sind: Deutschland: 1998, zum 900. Geburtstag Hildegards, gab die Deutsche Post eine Sondermarke heraus. Sie zeigt ein stilisiertes Porträt der Gelehrten, umrahmt von Elementen, die ihre Visionen symbolisieren. Diese Marke erfreut sich bei Sammlern großer Beliebtheit und ist ein Klassiker moderner deutscher Philatelie. Weitere deutsche Marken aus dem Umfeld des Mittelalters zeigen Szenen, die indirekt Hildegards Zeit illustrieren, etwa die Welt des Klosterlebens oder illuminierte Manuskripte. Vatikanstadt: Im Jahr 2012 wurde Hildegard von Bingen von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin erhoben. Anlässlich dieser Ehrung erschien eine Sondermarke mit einer Darstellung der Heiligen in einem illuminativen Stil, der an mittelalterliche Manuskripte erinnert. Die Marke betont ihre Rolle als Mystikerin und Kirchenlehrerin und ist Teil einer Serie, die bedeutende Kirchenlehrer der Geschichte ehrt. Diese Marke ist wegen ihrer hohen kunsthistorischen Qualität besonders bei thematischen Sammlern gefragt. Frankreich: Einige französische Marken, die Hildegard indirekt ehren, zeigen ihre Zeitgenossen oder allgemeine Szenen aus dem Mittelalter, in denen sie eine prägende Rolle spielte. Beispielsweise verweisen Darstellungen von Klosterlandschaften oder benediktinischen Mönchen auf Hildegards Umfeld und ihre enge Verbindung zur Benediktinertradition.
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